Elisabeth Johannsen
• Anerkannte systemische Berater- und Aufstellerin der
Deutschen Gesellschaft für
Systemaufstellungen
• Systemische SELBST-Integration nach Langlotz
• Dipl. Religionspädagogin, staatlich anerkannte Erzieherin
• Referentin pädagogischer und psychologischer Themen für Lehrer, Erzieher, Eltern, Sozialpädagogen, Frauen, Männer...
• Weiterbildungen in Hypnotherapie, NLP, Geburtsvorbereitung
• Seit 1988 beratend tätig, ab 2001 in eigener Praxis
• Verheiratet, drei erwachsene Kinder
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POST FÜR SIE
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Ihr Lieben!
Kennen Sie das auch? Manchmal sind wir irgendwo eingeladen oder bei einem Treffen und irgendwie fühlt es sich schwer an, anstrengend, als ob was klemmt. Oft ist der Grund dafür, dass (mehrere) Anwesende sich nicht trauen, sie selbst zu sein. Sie versuchen vielmehr zu erspüren, was die anderen erwarten oder für gut befinden. Sie schauen sozusagen durch die Brille anderer auf sich selbst, sind also mehr im Kontakt mit den Werten und Bedürfnissen anderer Menschen als mit den eigenen.
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Mir scheint diese Praxis in unserer Gesellschaft – bewusst und unbewusst angewendet – sehr verbreitet. Mal ist jemand mit der Arbeit verschmolzen und entscheidet aus Sicht des Arbeitspensums, des Arbeitgebers oder der Arbeitskollegen, mal ist jemand mit der Mutter verschmolzen und entscheidet aus ihrer Sicht, mal mit dem Ehepartner oder der Freundin… dann wird aus deren Sicht entschieden und das eigene Leben bewertet.
Die Menschen wundern sich, warum sie ausgebrannt, erschöpft und im eigenen Leben unglücklich sind. Ich denke sie sind es, weil sie sich selbst nicht erlauben zu sein! Was wird diese Welt wohl bald für ein verstrickter Einheitsbrei sein, wenn wir meist so entscheiden, wie es erwartet wird?
Nix Weiterentwicklung, nix Innovation. Aber viel gegenseitige Bestätigung. Und viel Krankheit: Menschen, die den eigenen Raum nicht schützen und gestalten, werden daran krank! Und ihr Umfeld auch, denn die Haltung der Eigenunterdrückung kann ansteckend sein! Das ist die schlechte Nachricht. Die gute ist, dass eine Haltung aus Mut zu sich selbst und Verwirklichen eigener Ideen auch ansteckt! Die Entscheidung liegt in jeder Minute unseres Lebens neu bei mir: Wie ich lebe und womit ich anstecke…
Mut und gesundes Ernstnehmen Ihrer selbst wünscht Ihnen und Euchl